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Darüber lagert sich der Rhythmus der Maschine, den Draschan durch ein
Alternieren von Bild / Nichtbild hervorgehoben hat. Dieses Flickern wiederum
zerhackt zwar in jedem Moment brutal das Kontinuum der ruhig fließenden
Ausgangseinstellung, bewirkt aber gleichzeitig die sanfte zeitliche Dehnung
menschlicher Bewegungen im Bild. Räume und Zeiten sind faszinierend
ineinandergeschachtelt in verschiedenen Rahmungen und sich reibenden
Bewegungsabläufen. Trotz alldem mag man versucht sein, sich an der
delikaten Illusion im Zentrum, an der Spiegelung in einem Fenster der
seelenruhig kaffeetrinkenden Titelheldin zu ergötzen und sich dabei
gestört wähnen durch die Raserei der aufgeschlitzten Sekundenbruchteile
drumherum, bis man gewahr wird, daß Franziskas Antlitz selbst unaufhörlich
hüpft und springt, daß es pulsierendes Leben ist in konzentrierter
Form, welches Franziska darstellt und welches mit all seinen einander
widerstrebenden Energien jeden Moment auseinanderzufliegen droht, was es
im Film dann, auf seine Weise, sachte und brachial, gegen Ende auch tut.
(Thomas Korschil)
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